vgl. ARP
ADK steht für "Additional Decryption Key" und bezeichnet einen "Nachschlüssel" beim PGP. Der ADK kommt im allgemeinen in Unternehmen zum Einsatz um z.B. beim Ausscheiden eines Mitarbeiters dessen verschlüsselte E-Mail lesen zu können. Der ADK wird dem Public Key des Anwenders hinzugefügt, d.h. jedes Dokument/ E-Mail wird - ohne dass der Anwender daran etwas ändern kann - nicht nur mit dessen Public Key, sondern auch mit dem ADK verschlüsselt.
Zur Kommunikation in einem
Netzwerk werden die Adressen benötigt, um die Ziel- bzw. Absender-Station
zu identifizieren. Adressen gibt es auf den OSI-Layern
2 und 3.
Auf der Schicht 2 befinden sich die sog. Hardware-Adressen (auch physikalische
oder MAC-Adresse genannt). Sie dienen der
direkten Kommunikation zwischen einem Sender und seinem direkten Kommunikationspartner
(Hop).
Alle routingfähigen Protokolle haben darüber hinaus noch die sog.
logische Adresse auf der Schicht 3 (z.B. IP-Adresse).
Diese Adressen beschreiben den Weg durch ein Netzwerk (Routing).
Der AES ist seit dem 26.11.2001
der offizielle Nachfolger des DES. Der RIJNDAEL-Algorithmus
unterstützt die Schlüssellängen 128, 192 und 256 Bit und kann
in 32-Bit-Schritten erweitert werde. 256 Bit entspricht 1.1 x 1077
möglichen Schlüsseln. Oder anders gesagt: Könnte man einen Rechner
bauen, der den DES in 1 sec knacken könnte (d.h. er könnte 255
Schlüssel pro Sekunde berechnen), dann würde dieser Rechner für
einen AES mit 128 Bit-Schlüssel ca. 149 Billionen Jahre benötigen!
Weitere Informationen zum AES gibt es auf der Homepage der Universität
Siegen und im "Fact
Sheet" der NIST.
Ein Algorithmus ist eine Rechenvorschrift. Der Begriff wird häufig in Verbindung mit Verschlüsselung gebraucht (Verschlüsselungs-Algorithmus).
Ein Proxy ist eine spezielle
Art einer Firewall. Ein Benutzer, der mit einem Server im Internet kommunizieren
möchte, baut eine Verbindung zum Application Proxy auf, der wiederum die Verbindung
zum eigentlichen Webserver unterhält. Für jeden Dienst, wie http, ftp oder E-Mail
muß ein eigener Proxy aufgesetzt werden. Der Proxy fungiert dabei auf der einen
Seite (zum lokalen Netz) als Dienst-Erbringer (Server) und filtert die eingehenden
und ausgehenden Daten nach vorgegebenen Regeln. Zum Internet verhält sich
der Proxy wie ein Client. Siehe auch Packet Filter
und Stateful Inspection.
Weitere Infos finden Sie auf meiner Firewall-Seite.
Das Address Resolution Protocol (ARP) dient zur Zuordnung einer (existierenden) Layer 3-Adresse (IP-Adresse) zur einer (unbekannten) Layer 2- (MAC-) Adresse. Hierzu sendet ein sendewilliger Rechner einen sog. ARP-Request auf die Leitung, worauf i.a. der Ziel-Rechner ("Target Host") mit einem ARP-Response antwortet. Es ist im RFC 826 definiert. Weitere Infos finden Sie auf meiner Schulungs-Seite.
ASCII steht für American
Standard Code of Information Interchange. ASCII ist ein standardisierter
Zeichencode im 7-Bit-Format, d.h. er definiert standardmäßig nur
die ersten 128 Zeichen. Der durch das 8. Bit beschriebene "darüber"
liegendende Bereich (extended ASCII - 128hex bis 255hex)
ist für Sonderzeichen in einzelnen Sprachen definiert (z.B. für die
deutschen ä, ö, ü, ß - aber auch für é,
è, ê, Ø, ¿, ¥ u.a.). Eine ASCII-Tabelle finden
Sie hier.
Ein weiterer Zeichen-Code ist EBCDIC.
ATM steht für Asynchronous Transfer Mode. Bei dieser Übertragungstechnik werden die Daten in sog. Cells übertragen. ATM wurde zur Übertragung von Sprache und Daten auf einem Medium konzipiert. Es ist aber durch Voice Over IP und die schnellen 802.3-Übertragungstechniken (z.B. Gigabit-Ethernet) in den Hintergrund gedrängt worden.
AUI steht für Attachment Unit Interface und bezeichnet das Kabel zwischen Transceiver (MAU) und Endgerät. Das ADI-kabel kann eine max. Länge von 50 m haben.
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