Bei PAP werden die vom User eingegebenen
Daten (Username/ Password) im Klartext (unverschlüsselt) an den Zugangsserver
(Unidirektionales Verfahren) oder zusätzlich auch vom Server an den User
(Bidirektionales Verfahren) übertragen. Die übertragenenen Daten werden
mit den Daten aus der (Zugangs-)Datenbank verglichen. Bei Übereinstimmung
erfolgt die Annahme des Requests (= Aufbau der Verbindung), ansonsten eine Ablehnung.
Als besonders nachteilig ist anzusehen, dass die Daten im Klartext über
die Leitung gehen und dadurch mitgelesen werden können. Vorteil. Es ist
einfach zu implementieren bzw. zu handeln.
PAP wird von verschiedenen hochwertigen Authentisierungsverfahren (z.B. SecurID,
andere Token-Verfahren) vorausgesetzt. In diesem Fall stellt die fehlende Verschlüsselung
keinen Nachteil da.
PAP wird u.a. bei PPP zur Authentisierung verwendet.
Benötigt man eine verschlüsselte Übertragung des Passwords, muss auf das CHAP-Protocol zurückgegriffen werden.
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Seite wurde am 25.9.2003 erstellt, |