Die erste Version von SubSeven erschien im Mai 1999. SubSeven 2.0 liegt
seit September 1999 vor. Neben einer Erweiterung der Eigenschaften (mehr darüber
auf der SubSeven-Homepage) wurden
vor allem die Konfigurationsmöglichkeiten für die Serverinstallation
erweitert.
Neben dem Client und dem Serverprogramm, ist auch wieder das Tool zur Modifikation
des eigentlichen Servers "EditServer" im Orginal-Zip-File enthalten. Dieses können
Sie entweder von der Orginal Homepage oder direkt auf meiner Seite downloaden.
Auf dieser (meiner) Seite finden Sie - erstmalig im (deutschsprachigen) WWW die komplette Beschreibung aller methoden, wie man einen Subseven Server findet
und unschädlich macht. Dies gilt insbesondere für die sog. "less known method" bzw.
die "not_known method"!
SubSeven 2.0 erkennen
und Gegenmaßnahmen ergreifen
Für Subseven 2.0 gibt es fünf Möglichkeiten, wie es sich installieren kann. Diese Verfahren sind einzeln - oder auch kombiniert !!! - möglich, so dass man prinzipiell alle Möglichkeiten
untersuchen muss, auch wenn man schon die eine oder andere gefunden hat.
Allgemein kann noch gesagt werden, dass der Server immer die Länge des Installationsprogrammes
beibehält; wurde das Serverinstallationsprogramm nicht an eine andere EXE-Datei
angehängt, beträgt
die Länge 329 Byte. Der Server installiert sich immer direkt im Windows-Verzeichnis!
Methode 1 und Methode 2: Autostart über die Registry
Der Server, der einen beliebigen Namen haben kann, wird über einen (oder beide!) untenstehenden Registry-Einträge
gestartet:
Hier wird der Server (mit dem Namen "<server>") über den
Befehl: run=<server>.exe gestartet.
Methode 4: Autostart über die Datei SYSTEM.INI (less known method)
Hier wird der Server (mit dem Namen "<server>") über den
Befehl: shell= explorer.exe <server>.exe gestartet. Im Normalfall (nicht
infiziertes System steht hier: shell= explorer.exe.
Methode 5: Autostart über den Befehl run.exe (not_known method)
Bei dieser Methode werden in der Registry zwei Eiträge (nämlich die, die für den Start der Shell zuständig sind) modifiziert. Es handelt sich um die Einträge
Der Wert der Variablen wird geändert von "%1" %*
in run.exe "%1" %*.
Die Datei "run.exe" ist 12 Byte groß und wird beim Installieren des Servers (gemeinsam mit der eigentlichen "<server>.exe" generiert
und ebenfalls im Windows-Verzeichnis abgelegt.
Da diese Datei von nun an zum Öffnen sämtlicher EXE-Programme verwendet wird, kann man sie nicht einfach löschen (danach könnte man kein einziges Programm mehr starten!). Die De-Installation muss daher in mehreren Schritten durchgeführt
werden.
File "run.exe" (könnte ggf. auch anders heißen)
in der Registry finden (Pfad s.o.)
Eintrag ändern, d.h. run.exe löschen (sollte nach dem Ändern
im ersten Pfad im zweiten automatisch geschehen sein!), so dass die Variable
wieder den Orginalwert "%1" %* besitzt (bereits jetzt wird der SubSeven-Server nicht mehr automatisch gestartet!)
Neustart des Systems
sicherheitshalber run.exe aus
dem Windowsverzeichnis löschen
ggf. noch <server>.exe entfernen
Automatische Methode:
Sollten sie mittels des Subseven Clients auf den Subseven-Server zugreifen
können (geht beim eigenen Rechner über die IP-Adresse 127.0.0.1),
können Sieunter dem Menüpunkt "connection" und "server options" die Funktion "remove server" auswählen, der zuverlässig alle einträge löscht.
Dies gilt auch, wenn mehrere Methoden gleichzeitig konfiguriert wurden (lediglich
die run.exe muss per Hand entfernt werden - sie ist allerdings nicht mehr
aktiv!)
Wie auf meiner Subseven-Seite bereits erwähnt
wurde, nutzt SubSeven standardmäßig den Port 1243,
der aber mit EditServer leicht in jeden anderen Wert geändert werden kann.
Da Subseven 2.0 einen Update von Subseven darstellt, gelten alle Aussagen, die auf meiner Subseven-Seite gemacht
wurden sinngemäß auch für Subseven 2.0.
SubSeven 2.0: Rechtliche Fragen, FAQ
Da die Fragen für alle Backdoor-Programme
die selben sind, habe ich sie auf einer eigenen Seite zusammengefaßt.
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